Wer sich wehrt - muss gut aufpassen

Gewalt in der Pflege ist (leider) keine Seltenheit! Die Frage ist: "Wie können wir uns wehren, wenn es zum Übergriff kommt?" Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schüler*innen im Rahmen eines Projekttages zur Deeskalation.

Nachdem Frau Horn die Eskalationsstufen vorgestellt hatte, war den Schüler*innen bewusst, dass körperliche Gewalt meist nicht ohne Vorwarnung passiert. Sie kündigt sich in der Regel schon mit nonverbalen und verbalen Signalen an. Wer diese Signale erkennt, kann den Konflikt oft abwenden, bevor er eskaliert.

Wenn es dennoch zur Übergriff kommt, gibt es natürlich kein Rezept, das in zwei Stunden vermittelt werden kann. Frau Gleich zeigte den Schüler*innen einige grundlegende Abwehrhaltungen, aber sie machte deutlich, dass man "über einen längeren Zeitraum und mit professionellen Trainern arbeiten muss, um sich im Krisenfall angemessen zu verteidigen". Das war allen bewusst, als sie anschließend mit viel Spaß und Gelächter die einfachen grundlegenden Abwehrgriffe im Freien ausprobierten. 

Frau Gleich mit  Schülern beim Training im Freien
Frau Gleich mit  Schülern beim Training im Freien
Schüler beim Training im Freien
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