Erst auf das "Ehekarussell" und dann "ab in den Knast"!

Die Exkursion in Nürnberg begann für den Hepb2 mit einem kurzen Abstecher in die Lorenzkirche. Von dort machten wir uns auf die Spuren von Hans Sachs. Er war als „dichtender Nürnberger Schustermeister“ bekannt. Mit seinem Gedicht „Ehekarussell“ hat er ein besonders witziges Beispiel für mittelalterliche Dichtung geschaffen.  500 Jahre später wurde das Gedicht von dem Bildhauer Jürgen Weber in Marmor und Bronze künstlerisch interpretiert.  

Schüler stehen vor dem Brunnen "Ehekarussell" in Nürnberg

Hans Sachs war ein Wegbegleiter Luthers und ein Zeitgenosse von Albrecht Dürer. Wir besuchten also auch das Dürerhaus und besichtigten die Werkstatt, in der viele weltberühmte Radierungen entstanden sind …

Werkzeug im Dürermuseum

Last not least wollten die Schüler*innen noch die Lochgefängnisse besuchen. Hier waren wir alle nachhaltig schockiert, über die Brutalität der Strafen, die noch vor 500 Jahren bei uns üblich waren. Beim gemütlichen Eis in der Innenstadt waren wir uns dann einig: „Irgendwie ist die Zeit, in der wir leben, doch gar nicht so übel“...

Im Lochgefängnis in Nürnberg
Schülergruppe am Lochgefängnis
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