Fachtheoretische Fächer

Pädagogik, Heilpädagogik und Psychologie

Pädagogik, Heilpädagogik und Psychologie

Pädagogik, Heilpädagogik und Psychologie sind die zentralen Wissenschaften zur Erklärung heilerzieherischen Denken und Handelns.

Grundlagen im Unterricht sind die Darstellung der pädagogischen Beziehung zwischen Mensch mit Behinderung und dem/der Heilerziehungspfleger/in, sowie Ziele und Mittel in der Assistenz und Begleitung.

Der Mensch mit Behinderung wird als eigenständige Persönlichkeit gesehen, der im Sinne von Selbstbestimmung beraten und gefördert wird, dass er am gesellschaftlichen Leben partizipieren kann.

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den Prinzipien heilerzieherischen Handelns, wie Selbstbestimmung, Integration/Inklusion und Normalisierung auseinander; sie erhalten Handlungsmöglichkeiten und Erklärungsansätze für den Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung oder psychosozialer Auffälligkeit.

Erleben und Verhalten des Menschen zu verstehen und zu erklären ist die zentrale Aufgabe der Psychologie. Durch eine analytisch fundierte Sichtweise gewinnt der Heilerziehungspflege Abstand zum Geschehen und ein tieferes Verständnis der ihm Anvertrauten, um dann fachlich begründet handeln zu können.

Recht und Verwaltung

Recht und Verwaltung

Das Fach Recht und Verwaltung vermittelt sowohl berufskundliche als auch rechtliche, organisatorische und wirtschaftliche Grundlagen der heilerziehungspflegerischen Arbeit.

Die zukünftigen Heilerziehungspfleger/-innen werden dazu befähigt, in beruflichen Handlungssituationen rechtliche Fragestellungen zu erkennen, zu beurteilen und entsprechend zu handeln. Damit leistet das Fach einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der beruflichen Handlungskompetenz.

Im berufskundlichen Teil werden die geschichtliche Entwicklung der Behindertenhilfe und des Berufsbilds betrachtet und die heutigen Organisationsformen der Behindertenhilfe mit den dort vorfindbaren Berufsbildern dargestellt und diskutiert.

Medizin und Psychiatrie

Medizin und Psychiatrie

Im Teilbereich Medizin werden grundlegende Kenntnisse über Bau und Funktionsweise des menschlichen Körpers sowie ein Einblick in dessen mögliche Schädigungen und Erkrankungen vermittelt.

Künftige Heilerziehungspfleger/-innen sollen bei Menschen mit und ohne Behinderung krankhafte körperliche Veränderungen sowie Veränderungen im Verhalten erkennen und einordnen können. Sie sind ihn der Lage, den Handlungsbedarf abzuschätzen, das eigene heilerziehungspflegerische Handeln darauf abzustimmen und mit medizinischen Diensten sinnvoll zusammenzuarbeiten.

Im Teilbereich Psychiatrie/Neurologie wird ein Einblick in die Funktion des Nervensystems, dessen Störmöglichkeiten sowie in relevante Untersuchungsmethoden vermittelt.

Die Fachschüler/-innen lernen ausgewählte psychiatrische Erscheinungsbilder und deren mögliche Behandlungsmöglichkeiten sowie psychosomatische Erkrankungen kennen.

Kontakt

Fachschule für Heilerziehungspflege und -pflegehilfe
Langheinrichstr. 1, 95502 Himmelkron
Tel. 0 92 27 / 79-7 81 (Sekretariat);
E-Mail: FS-HEP-Himmelkron​ (at) ​DiakonieNeuendettelsau.de