Geschichte der Schule

Der Eingang zur Fachschule für Heilerziehungspflege

An dieser Stelle ein kleiner Überblick über die Geschichte unserer Fachschule:

Schuljahre 1991 bis 1996:

Schuljahr 1991/92:

Im Sommer 1991 übernimmt Frau Rieder, bis dahin Lehrkraft an der Fachschule für Heilerziehungspflege Neuendettelsau, die Leitung der neuen Fachschule in Himmelkron. Innerhalb von vier Wochen wird die Konzeption für die neue Fachschule erstellt und das erste Kollegium zusammengestellt. Die Männer und Frauen der ersten Stunde damals: Frau Rieder, Herr Mäding, Frau Dr. Roßberg, Herr Küspert-Jungmann, Frau Nitzsche, Herr Banet, Herr Wollny, Herr Dr. Gebhardt, Herr Kalb und Herr Rußmann; das Sekretariat betreute Frau Schmiedel.

Der Beginn der Fachschule ist für alle wahrhaft ein Sprung ins kalte Wasser: eine sehr arbeitsintensive Zeit für die Kollegen, die größtenteils ihr gesamtes Stoffgebiet konzipieren und vorbereiten müssen; sie werden allerdings anfangs noch von Lehrkräften aus Neuendettelsau unterstützt.

Der Unterricht beginnt in der dreijährigen Ausbildungsform; der Klassenraum des allerersten Unterkurses befindet sich im Haus Gottestreue, einem Heimbereich der Himmelkroner Heime; außerdem findet Unterricht im Haus Elisabeth statt.

Schuljahr 1992/93:

Frau Eichhorn und Herr Biermann stoßen zum Kollegium hinzu. Die Schule bildet nun einen Unterkurs und einen Mittelkurs aus.

Die Schüler/innen und Lehrkräfte der Fachschule organisieren eine Faschingsfeier für Menschen mit Behinderung. Diese Veranstaltung wird zur Tradition für die folgenden Jahre.

Schuljahr 1993/94:

Frau Hartauer und Herr Schmidt ergänzen das Kollegium. Die Schule hat nun alle drei Klassen der dreijährigen Ausbildungsform und braucht mehr Platz; sie zieht am 14.12.1993 um in das „Haus der Einkehr“, das jetzige Schulgebäude.

Schuljahr 1994/95:

Die Schule erhält die staatliche Anerkennung zur „Fachschule für Heilerziehungspflege“. Frau Kaiser, Frau Popp und Frau Schmidt betreuen den hauswirtschaftlichen Bereich der Fachschule.

Schuljahr 1995/96:

Vier neue Lehrkräfte kommen an die Schule: Frau Bublik, Frau Businger, Frau Engelhardt und Frau Landskron. Vom Kultusministerium ausgehend wird ein neuer Lehrplan für die Ausbildung in der Heilerziehungspflege erstellt; Frau Rieder ist Mitglied der Lehrplankommission.

Frau Leikam unterstützt die hauptberuflichen Hauswirtschaftskräfte.

Schuljahre 1996 bis 2001:

Schuljahr 1996/97:

Herr Gruber und Frau Moninger werden Lehrkräfte an der Fachschule. In diesem Schuljahr beginnt zusätzlich die zweijährige Ausbildungsform mit einem „Unterkurs-2“.

Schuljahr 1997/98:

Herr Ludwig und Frau Lechner kommen als Kollegen hinzu. Die Klassen der zwei- und dreijährigen Ausbildungsform sind jetzt erstmals komplett: an der Schule gibt es nun fünf Klassen und damit knapp 100 Schüler. Dies gilt auch für das Schuljahr 1998/99.

Schuljahr 1999/2000:

Frau Gleich kommt als neue Lehrkraft hinzu. Der neue Lehrplan wird in der Fachschule verbindlich. Die Schule erhält einen Satz Computer, um das neue Fach EDV anbieten zu können.

Schuljahr 2000/01:

Frau Eibl wird Lehrkraft an der Fachschule.

Schuljahre 2001 bis 2006:

Schuljahr 2001/02:

Mit Frau Gayret im Sekretariat, Frau Wendel in der Hauswirtschaft und Frau Lochner im Kollegium erhält die Fachschule wertvolle Verstärkung und ist gerüstet für das Internetzeitalter. Mit dem Anschluss an das World-Wide-Web  sind wir auch international vernetzt.

Am 08. März 2002 feiern wir unser 10-jähriges Jubiläum mit einem Gottesdienst, Festreden von Vertretern der Diakonie Neuendettelsau und politischen Entscheidungsträgern,  sowie einer Schulfeier.

Schuljahr 2002/03:

Herr Pfarrer Schäfer übernimmt den Religionsunterricht und die seelsorgerische Betreuung an der Fachschule, Frau Kastner kommt als neue Praxisberaterin und Herr Ogrowsky als neuer Lehrer ins Kollegium.

Unsere Homepage geht online gestaltet von Webmaster Hans Gruber.

Schuljahr 2003/04:

Mit Frau Glock und Frau Stauch kommen zwei neue Praxisberater/-innen an die Schule und Herr Pfarrer Weiß übernimmt neben dem Religionsunterricht auch die seelsorgerische Betreuung an der Fachschule.

Schuljahr 2004/05:

Die Fachschule bietet erstmals die Ausbildung zum Hep-Helfer/ zur Hep-Helferin an und beginnt mit einer eigenständigen Klasse für die Heilerziehungspflegehilfe.

Schuljahr 2005/06:

Das Schuljahr verläuft ruhig und reibungslos mit stabilen Schülerzahlen.

Schuljahre 2006 bis 2012:

Schuljahr 2006/07:

Wie im letzten Jahr arbeitet die Schule erfolgreich und gewinnt Frau Siebert als neue Lehrkraft.

Schuljahr 2007/08:

Frau Hörath kommt als neue Lehrkraft, Frau Günther und Herr Schleicher kommen als Praxisberater an unsere Schule.

Schuljahr 2008/09:

Das Lehrerkollegium wird durch Frau Winkler und Frau Rößler-Slaboch bereichert und intensiviert die aktive Öffentlichkeitsarbeit. Wir nehmen als Aussteller an einem Stand der Diakonie an der „Consumenta“ in Nürnberg teil. Es folgt die Teilnahme an Ausbildungsmessen in Bayreuth, Forchheim, Hof, Kemnath und Marktredwitz.

Unserer Schüler/-innen organisieren mit den Lehrkräften erstmals das „Wiesenfest“, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam feiern.

Da unsere Schulleiterin, Frau Rieder, schwer erkrankt, gibt sie die Schulleitung ab und ihr langjähriger Stellvertreter, Herr Banet, wird zum kommissarischen Schulleiter berufen.

Schuljahr 2009/10:           

Mit Frau Pfarrerin Weisensee übernimmt eine neue Fachkraft den Religionsunterricht und die seelsorgerische Betreuung an der Fachschule.

Wir verstärken unsere Öffentlichkeitsarbeit und nehmen an Ausbildungsmessen in Kronach, Lichtenfels und Weiden teil.

Frau Rieder kann aus gesundheitlichen Gründen ihre Tätigkeit nicht wieder aufnehmen.Herr Banet wird zum offiziellen Schulleiter ernannt. Ein Gottesdienst und ein festlicher Empfang bieten den Rahmen zu dieser Ernennung.

Wir knüpfen erste Kontakte ins europäische Ausland. Unsere Fachschüler/-innen nehmen am „Leonardo da Vinci-Projekt“ teil, das von der EU gefördert wird. Zusammen mit zwei Lehrkräften reisen sie zu einer dreiwöchigen Hospitation in Behinderteneinrichtungen nach Irland und Österreich.   

Schuljahr 2010/11:                       

An Allerheiligen, dem 1. November 2010, erliegt unsere langjährige Schulleiterin, Frau Rieder, ihrer schweren Krankheit.  In einem Gedenkgottesdienst nehmen Schüler und Kollegen Abschied von unserer „Frau der ersten Stunde“.

Im Rahmen einer zweitätigen Visitation durch die Regierung Oberfranken wird unserer Schule nach neuesten Maßstäben durchleuchtet. Wir erhalten viel Bestätigung für unsere Arbeit und auch wertvolle Impulse und Anregungen zur Schulorganisation. Auch das alljährliche interne Audit der Diakonie hat unsere Arbeit bestätigt und bereichert.

Als neue Lehrkraft kommt Frau Horn an die Schule und Frau Zapf verstärkt das Team der Praxisberater/-innen.

Dank eines W-LAN Anschlusses können unsere Schüler nun auch mit ihren eigenen Computern im World-Wide-Web surfen.  Damit sie nicht zuviel am Computer sitzen, wird ein „Kickertisch“ angeschafft und die Schüler organisieren sofort ein Kickerturnier.

Wir sind in Sachen Öffentlichkeitsarbeit sehr aktiv: Zum einen regional mit einem Auftritt bei der Ausbildungsmesse in Waldsassen,  der uns auch in der nördlichen Oberpfalz bekannt macht. Zum anderen und vor allem mit internationalen Projekten.

Dank Herrn Mäding gelingt es uns, die Verbindungen ins europäische Ausland zu festigen bzw. neue Kontakte zu knüpfen.

  • Im Rahmen eines Projekts der evangelischen Landeskirche hospitieren einige Fachschüler in einer Behinderteneinrichtung in Ungarn.
  • Fachschüler/-innen und Lehrer führen gemeinsam ein EU-Partnerschaftsprojekt in Polen, Rumänien und Zypern durch.
  • In Zusammenarbeit mit der ev. Landeskirche findet ein Lehreraustausch statt. Eine Lehrkraft besucht eine ungarische Schule, wir bekommen Besuch von einem Lehrer eines ungarischen Gymnasiums.
  • Wir erstellen die Broschüre „Get ready to move“ zur Durchführung von Auslandsaufenthalten im Rahmen eines EU-Projektes.

Schuljahr 2011/12:

Mit Frau Schulz als neuer Praxisberaterin und Frau Reuther, Frau Weck und Herr Bauer als Lehrkräften wächst unser Kollegium auf 20 engagierte Lehrer und Praxisberater.

Das passt zum 20jähigen Schuljubiläum, das wir am 25.November feiern. Nach dem Festgottesdienst in der Stiftskirche sind die Honoratioren und Gäste zum Besuch der Fachschule eingeladen. Hier erleben sie eine jung gebliebene moderne Schule, in der Schüler/-innen und Lehrer/-innen konstruktiv und kooperativ zusammenarbeiten.

In diesem Jahr nehmen wieder einige unserer Fachschüler/-innen am „Leonardo da Vinci-Projekt“, teil und haben so die Chance, in einer italienischen Behinderteneinrichtung zu hospitieren.

Unter Federführung von Frau Eibl wird die AZWV Zertifizierung der Schule durchgeführt, sodass wir ab 2012 auch Schüler mit Bildungsgutscheinen aufnehmen können.

Die Schulhomepage geht in neuem Design online.

Kontakt

Fachschule für Heilerziehungspflege und -pflegehilfe
Langheinrichstr. 1, 95502 Himmelkron
Tel. 0 92 27 / 79-7 81 (Sekretariat);
E-Mail: FS-HEP-Himmelkron​ (at) ​DiakonieNeuendettelsau.de